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Psychomotorik
Psychomotorische
Erziehung verfolgt einerseits das Ziel, über Bewegungs-erlebnisse
zur Stabilisierung der Persönlichkeit beizutragen, andererseits aber
auch motorische Schwächen auszugleichen.
Um gerade bewegungsauffällige Kinder zu integrieren und zu fördern,
müssen sie vor allem in den Bereichen der Wahrnehmung, des
Körpererlebens, der Körpererfahrung und des sozialen Lernens
Hilfestellungen bekommen. Dabei sind drei Sinnesorgane von
entscheidender Bedeutung :
1. Das Gleichgewichtssystem im Innenohr (vestibuläres System).
Es trägt entscheidend
dazu bei, dass sich Sprache und Wortverständnis bei Kinder richtig
entwickeln können.
2. Die Entwicklung der Eigenwahrnehmung und das Zusammenspiel von
Muskeln, Sehnen und Gelenken (kinästhetisches System).
Es ist notwendig für
eine gute Körper- und Bewegungswahrnehmung.
3. Der Tastsinn (taktiles System) Ist für die Lokalisierung von
Berührungsreizen zuständig. |